Beitrag #1: Los geht's mit dem eigenen Blog!

Aktualisiert: 19. Dez 2020

Puh, es gibt doch schon so viele Blogs und noch dazu so viele Coaches. Was bitte soll das für eine nie dagewesene Mischung werden? Lange Zeit habe ich hin und her überlegt, ob ich einen Blog schreiben soll oder nicht. Und ich meine wirklich lange Zeit - also Jahre. Mit der eigenen Website kam nun endlich der Entschluss, doch noch damit zu starten. Und weil es jeden Menschen nur einmal gibt, ist auch jeder Blog, jeder Coach, jeder Coaching-Blog etwas Einzigartiges. :-)





Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich von meinen eigenen Worten da oben selbst überzeugt habe. Ob anderen gefällt, was ich schreibe? Und wenn sie es lesen, was denken sie dann über mich? Und die wichtigste Frage: Will das überhaupt jemand lesen? Ich habe viel nachgedacht und gezweifelt. Dabei müsste ich mich als Coach selbst am besten damit auskennen, wie hinderlich unsere eigenen Gedanken manchmal sein können. Naja, das tu ich auch. Aber ich bin eben nicht stets mein eigener Coach. Ich habe schon viel für mich selbst gelernt. Aber ich bin ein Mensch, der sich bisweilen auch selbst im Weg steht. Und dann versuche ich, irgendwie um mich herumzukommen, um am Ende festzustellen, dass es nur einen Weg gibt: und zwar mitten durch. Oft wird mir das sofort bewusst, diesmal hat es länger gedauert.


Warum ein Coaching-Blog?


Meine größte Frage war eigentlich nicht, ob das jemand lesen will, sondern warum ich schreiben möchte. Was ist meine Motivation? Ich mache das zum einen für mich selbst. Um meiner Freude am Schreiben nachzugehen. Um meine Gedanken zu sortieren und aufzuschreiben, was mich weiterbringt, was mich berührt und welche Begegnungen den Alltag zu etwas Besonderem machen. Wenn das allerdings meine einzige Motivation wäre, dann könnte ich auch Tagebuch schreiben. Was mich zusätzlich motiviert ist die Möglichkeit, andere Menschen mit meinen Worten zu erreichen; sie zum Nachdenken zu bringen, zum Lachen. Wenn meine Worte dazu beitragen, nicht nur gelesen zu werden, sondern den ein oder anderen dazu bewegen, Neues auszuprobieren, die Welt mit anderen Augen zu betrachten, sich selbst näher zu kommen, Ganzheit zu erleben oder im Augenblick ganz heiter zu leben - dann erfüllt mich das selbst mit so viel Freude und Dankbarkeit, dass ich platzen könnte. Und weil ich Menschen nicht nur mit meinen geschriebenen Worten erreichen möchte, sondern ich die Begegnung so sehr schätze, ist das Coaching zu einer erfüllenden Aufgabe geworden.

Die einzige, die mich daran gehindert hat, nicht schon früher anzufangen, war ich selbst. Niemand stand mir im Weg, nur meine eigenen Gedanken und ein paar Ausreden. "Keine Zeit" war eine davon. Dabei habe ich es doch selbst in der Hand, wofür ich mir Zeit nehme! Ich entscheide, ob ich Zeit für etwas habe oder nicht. Mit drei Kindern, von denen die Jüngste noch den ganzen Tag zu Hause ist, ist es schon eine Herausforderung, sich die Zeit zu nehmen. Aber es ist auch nicht unmöglich. Und so hat jeder von uns seine Ausrede, warum keine Zeit bleibt für.... ja für was auch immer.

Fazit meiner Zweifel, Unsicherheit und Ausreden: Jetzt starte ich durch und es fühlt sich sau gut und richtig an. Und das ist ja erstmal die Hauptsache!

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